Schwerpunkte und Ziele für den Sprungbrettler

Während einer individuell festgelegten Zeit soll der Sprungbrettler sich in drei Bereichen entwickeln und wachsen: Spiritualität, Fachkompetenzen und Charakterbildung. Jeder dieser Bereiche ist mit verschiedenen Modulen ausgestattet, welche im Gespräch mit den Leitern vom Sprungbrett und in Absprache mit dem Sprungbrettmentor gebucht werden können.  



Spiritualität

Coaching und Mentoring

Das bringt's, weil's hilft.

Ziel

Monatliche Treffen, Erkennen der Entwicklungsgebiete

  • Erkennen ob Ausbildung gegeben ist
  • Klären der Ausbildungsstätte
  • Stärken fördern und ermutigen, in ihnen zu wachsen
  • Schwächen erkennen, spiegeln, Massnahmen im Umgang mit ihnen entwickeln

Stille Zeit, Beziehung mit Gott

Ziel:

eine spürbare und sichtbare, lebendige Beziehung mit Gott  

  • tägliches Bibelstudium
  • Andachten und Inputs
  • Biblisch-theologisches Verständnis schärfen
  • Lektüre im Bereich: Liebe, Gnade, Heiliger Geist, Spiritualität anderer unter die Lupe nehmen

Persönlicher Weg und Berfung erkennen

Ziel:

Der Sprungbrettler bekommt ein erweitertes Bild von dem, was Gott mit ihm vor hat.  

  • Gabentest
  • Dienstseminar
  • Visionsdefinierung
  • für sein Leben Strategien entwickeln und Ziele fixieren

Fachkompetenz

Besuch von Ausbildungsstätten

Ziel

Festmachen, an welcher Schule der Sprungbrettler studieren möchte und an dieser Schule 1-2 Kurse vorarbeiten.  

  • 1 Besuch an verschiedenen Schulen: Beatenberg, STH, TDS, TSC, IGW, ISTL  
  • 1-2 Kurse besuchen in der gewählten Schule entsprechend der Kompetenzentwicklung und dem Kompetenzbedarf des Sprungbrettlers

Planung und Organisation

Ziel:

  • Effiziente, kontrollierte und ressourcenangepasste Planung
  • Aufzeigen von verschiedenen Methoden der Planung und Organisation,
  • Monatliche Versuchsphasen und Evaluierung der Planungsmöglichkeiten  
  • Schlussfolgerung und Festlegung der Planung von Arbeiten kurz, mittel, langfristig und die termingerechte Erledigung  
  • Work and Lifebalance

Theologie - Verkündigung

Ziel:

Leidenschaft in der Verkündigung sowie Bestätigung darin entdecken.  

  • Mindestens eine Verkündigung vorbereiten und halten in der Gemeinde, in Zusammenarbeit mit dem Pastor oder den Sprungbrettverantwortlichen  
  • Mindestens zwei Predigten (vorzugsweise eine vor der eigenen Verkündigung, eine nach der eigenen Verkündigung) auswerten, analysieren und ein konstruktives Feedback schreiben  
  • drei bis vier Inputs und Andachten in der Gemeinde halten und Feedback einfordern, Selbstbeurteilung schreiben.
  • Selbststudium zu Exegese, Hermeneutik und Homiletik - (Schulungstage an Ausbildungsstätten oder durch andere Schulungstage sind möglich)

Leiten - Führen

Ziel

Die Fähigkeiten zu leiten werden entwickelt und die Begabung darin entdeckt oder bestätigt    

  • Feedback und Rückmeldung von Pastor oder Sprungbrettmentoren über Teamverhalten, Begabungen, Massnahmen. (Stärken und Schwächen erkennen, wahrnehmen, entsprechend dem eigenen Rollenverständnis das Team besser verstehen und leiten)  
  • Sprungbrettschulungstage zum Thema Leiterschaft  

Lektüre:

  • Mutig führen (Bill Hybels)

Events:

  • NCounter24
  • NCounter12 Austausch und mit anderen Leitern
  • EN:coeurage - Schulung anderer Leiter  

Schulungen:

  • Schulungsangebot von Lust auf Leiten - mindestens zwei Module werden besucht.  
  • Charakterschulungsevent zweitägiger Outdoor-Erlebnispädagogischer Event (mehr bei Charakterbildung)

Gemeinde DNA verstehen

Ziel:

Der Sprungbrettler erkennt den göttlichen Gedanken der Gemeinde und kann dieses Anliegen weitergeben

  • Lektüre: Kirche mit Vision  
  • Vorbereiten, halten und evaluieren eines Themenabend bei Jugendlichen und/oder Teenager über Gemeinde.
  • Es ist auch eine Predigt dazu möglich.  
  • Events: Gemeindegründertag der Vision CH
  • Besuch der Prismatour Rapperswil
  • Besuch einer Nachbargemeinde (vorzugsweise grösser oder kleiner)
  • Besuch des Medienhauses ERF
  • Besuch der Geschäftsstelle; Besuch von Pastorenfrühstücktreffen in der Region  
  • Schulungen: Besuch des Faches/Kurses «Ekklesiologie» in einer Ausbildungsstätte

Charakterbildung

Sich selbst kennen lernen

Ziel

Der Sprungbrettler erkennt Stärken und Schwächen seiner Persönlichkeit die essentiell sind für seine Ausbildung und für den späteren Beruf als Pastor  

  • Evt. Persönlichkeitstest's; Birkman Assessment; City Mentoring Programm  
  • Events: Erlebnispädagogischer Tag mit Christian Stricker. Zwei Tage Natur, Herausforderung, Biwak. Erkenne deine Grenzen, entdecke die Herausforderung einer Teamarbeit und erkenne deine wahre Natur.

Über sich selbst hinauswachsen

Ziel:

Der Sprungbrettler wird gefordert und auch «ins kalte Wasser» geschickt. Wir wollen sehen wie er unter Druck arbeitet, wie es um seine Einsatzfreudigkeit steht und wie er mit den Druckmomenten umgeht.  

  • Wöchentlich Gespräche oder Formulare - es soll ein Fördern und Fordern und kein Überfordern sein.
  • Sprungbrettleiter (Michi und Dick) als Ansprechpersonen wenn es in der Gemeinde zu viel wird.  
  • Stetiger Austausch (geplant) zwischen Sprungbrettleitern und Sprungbrettmentoren  

Mithilfe an regionalen und nationalen Projekten:

  • RiseUPDay
  • Schulungstag
  • Kongresse der FEG
  • Crea Meeting
  • Sitzung des Team «Next Generation» der FEG Schweiz

BildnachweiseBrille / Bibel: adacta / pixelio.deAngst: lassedesignen / fotolia.deKalender / Uhr: chris / fotolia.deTafel: svennesvensson / photocase.deGänse: Brian Guest / ShutterstockKreuzkette: Gordan / ShutterstockPflanze aus Fels: Funkenschlag / photocase.deKatze und Löwe: adogslifephoto / istock